Minimal-invasive Tumortherapie (MITT)

Klinik für Radiologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin

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Literatur

  1. O'Grady NP, Alexander M, Burns LA, Dellinger EP, Garland J, Heard SO, Lipsett PA, Masur H, Mermel LA, Pearson ML, Raad II, Randolph AG, Rupp ME, Saint S; Healthcare Infection Control Practices Advisory Committee. Guidelines for the prevention of intravascular catheter-related infections. Am J Infect Control. 2011 May;39(4 Suppl 1):S1-34. doi: 10.1016/j.ajic.2011.01.003.
  2. O'Grady NP, Alexander M, Dellinger EP, Gerberding JL, Heard SO, Maki DG, Masur H, McCormick RD, Mermel LA, Pearson ML, Raad II, Randolph A, Weinstein RA. Guidelines for the prevention of intravascular catheter-related infections. Centers for Disease Control and Prevention. MMWR Recomm Rep. 2002 Aug 9;51(RR-10):1-29.
  3. Moureau N. Vascular safety: it's all about PICCs. Nurs Manage. 2006 May;37(5):22-7; quiz 50. Review.
  4. Gebauer B, Beck, Wagner HJ. Zentralvenöse Katheter: Diagnostik von Komplikationen und therapeutische Optionen. Radiologie up2date 2008; 8(2): 135-154 DOI: 10.1055/s-2007-995703.

Zentralvenöse Katheter

 

Zentralvenöse Zugänge oder Katheter bestehen im Wesentlichen aus dünnen Kunststoffschläuchen (meist Polyurethan, seltener Silikon), die von außen durch die Haut in ein venöses Blutgefäß, z. B. des Arms, der Schulterregion oder des Halses, eingeführt werden und mit ihrem Ende ‚zentralvenös’, also in der oberen Hohlvene (Vena cava superior), platziert werden. Sie ermöglichen somit jederzeit einen Zugang zum zentralen Gefäßsystem des Körpers ohne dass erneut ein Blutgefäß punktiert werden muss. Aufgrund des hohen Blutflusses in der herznahen oberen Hohlvene können über zentralvenöse Zugänge alle Medikamente, z. B. Chemotherapeutika oder Ernährungslösungen, verabreicht sowie unkompliziert Blut entnommen werden. Sogenannte periphere venöse Zugänge (z. B. Flexülen® oder Braunülen®), die üblicherweise im Unterarm oder der Hand platziert werden, ermöglichen dies nur in eingeschränktem Maße. Ein weiterer Vorteil zentralvenöser Zugänge ist, dass einige dieser Zugänge bei sachgemäßer Handhabung mehrere Monate bis Jahre belassen werden können.

 

Grundsätzlich muss zwischen kurzfristigen (bis zu 14 Tagen), mittelfristigen (14 Tage bis 3 Monate) und langfristigen (länger als 3 Monate) zentralvenösen Zugängen unterschieden werden. Erstere werden auch gerne akute zentralvenöse Katheter, letztere gerne chronische zentralvenöse Katheter genannt. Einen Überblick gibt das Schaubild in Abbildung 1.

 

 

Abbildung 1: Übersicht über zentralvenöse Zugänge (nach Gebauer et al. (4))

 

 

Kontakt:

Minimal-invasive Tumortherapie (MITT)

Klinik für Radiologie

 

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Fax: 030 – 450-557947

 

CBF – Charité, Campus Benjamin Franklin

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Tel.: 030 – 84452852

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CCM – Charité, Campus Mitte

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